Wo liegt eigentlich Pende?

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Ihr habt noch nie etwas von Pende (über dem zweiten e ist ein Apostroph. Leider habe ich noch nicht herausgefunden wie ich das auf der Tablet Tastatur dahin bekomme wo es hin soll…)  gehört? Keine Angst, ihr habt nichts verpasst. Pende ist der schöne Name zweier sich kreuzender Straßen die, vermutlich weil der Anstand es gebietet und sie nichts besseres vor hatten, ein Dorf bilden. Was treibt uns nun dazu unsere zweite Etappe hier enden zu lassen? Erst einmal die simple Tatsache, dass es Pfingsten ist und halb Europa offenbar derzeit in der Picardie ein verlängertes Wochenende einlegt.  Ein weiterer Vorteil von Pende ist seine Lage. Wir haben uns für diese Etappe etwa 150km vorgenommen – das hat grob gepasst und uns zudem in die unmittelbare Nähe des malerischen St. Valery sur Somme gebracht. St.  Valery ist in jedem Fall einen Besuch wert und das unscheinbare Pende als unmittelbarer Nachbarort wird so plötzlich zum Geheimtipp (jetzt wohl etwas weniger geheim) . Die Stadt an der Mündung der Somme beherbergte schon –  wenn auch eher unfreiwillig – die französische Nationalheldin Jean d’Arc. Neben einer malerischen Altstadt und einer wunderbaren Uferpromenade finden sich hier zahlreiche sehr gute Restaurants und kleine Geschäfte die zum Bummeln einladen.

Ein Roadtrip wäre allerdings kein Roadtrip wenn wir nur stur unsere Etappen runterspulen würden. Also haben wir uns einen kleinen Abstecher nach Calais erlaubt. Calais? Das ist doch nur der Hafen und das Euro-Tunnel-Terminal und sowieso total hässlich! Findet ihr? Dann schaut euch mal die Bilder an. 😉

Das wäre es für heute Abend auch schon gewesen.

Gute Nacht!

TF

Willkommen bei den Sch’tis!

Unsere erste Etappe ist gleichzeitig die internationalste unserer kompletten Tour: Von Darmstadt aus ging es durch Teile der Niederlande und Belgien – selbst der  Brüsseler Ring  konnte uns nicht dauerhaft aufhalten – zu unserem heutigen Tagesziel im hohen Norden Frankreichs: Bergues.
Einer breiten Öffentlichkeit ist die alte Festungsstadt mit der beschaulichen Altstadt, den imposanten Stadtmauern und dem weithin sichtbaren Glockenturm bekannt geworden durch den Film „Willkommen bei den Sch’tis“. Wir müssen zugeben, dass das auch unser Grund war unseren Roadtrip hier zu beginnen.
Ihr mögt uns verzeihen, wenn wir nach 6 1/2 Stunden im Auto und einem großartigen Abendessen ( Le Bruegel – klare Empfehlung!) etwas müde sind und es deshalb für heute dabei bewenden lassen. Hier sind noch ein paar Bilder von heute. Morgen geht es weiter über Calais bis an die nördlichen Ausläufer der Normandie.
Schlaft gut!

Es ist Morgen und eine kleine Ergänzung lasse ich mir nicht nehmen : wenn das was wir in unserem Bed and Breakfast bekommen haben ein „kleines Frühstück“ ist – was ist dann ein normales oder ein großes und wie kann irgendjemand das zu sich nehmen und danach noch irgendwas zustande bringen? Mit dieser Überlegung lasse ich euch jetzt alleine.

Es geht weiter.  😊

Morgen geht es los!

Die Planung ist abgeschlossen, die Koffer fast gepackt. Sogar das Auto ist frisch gewaschen. Morgen früh geht es los zu unserer Tour entlang der Küste Frankreichs. Drei Wochen werden wir uns an der Atlantik-Küste von Bergues im Nord-Pas-de-Calais bis nach Bilbao & Logroño entlang „arbeiten“. Dort ist noch lange nicht Schluß, denn auch die Heimreise will genossen werden. Unsere Eindrücke möchten wir hier mit euch teilen.
In diesem Sinne: Bon voyage!

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