Schweren Herzens haben wir die Bretagne verlassen, um einen großen Sprung in den Süden zu machen. Aber wie wir festgestellt haben wartet an jeder neuen Ecke etwas Anderes Interessantes.
Nach einem letzten Mittagessen in Le Croisic hat uns La Rochelle zur Belohnung für unseren Absprung aus der Bretagne mit mediterranen Klängen und sommerlichen Temperaturen begrüßt und uns einen schönen Abend bei leckerem Bier im angesagten Studentenviertel beschert.
Am nächsten Tag entschieden wir uns trotz deutlich kälterer Temperaturen für ein Frühstück am Hafen und gerieten dort unfreiwillig in einen (überwiegend radelnden) Demonstrationszug der französischen Post. Wir mussten einfach lachen: Würden neben den Arbeiter der Ölraffinerien, den Mitarbeitern der französischen Bahn, den AKW-Mitarbeitern (angekündigte Streiks) jetzt auch noch die Postmitarbeiter streiken? Und das, wo ich mir fest vorgenommen hatte, dass die Postkarten einmal vor mir daheim eintreffen würden. Na gut, im Briefkasten sind sie jedenfalls.
Vor unserer Weiterfahrt unternahmen wir noch einen Bootsausflug zum Fort Boyard, einem Fort mitten im Atlantik gelegen und wohl bei Fertigstellung schon nicht mehr notwendig. Heute wird es wohl augenscheinlich intensiver genutzt als früher, da es seit Jahren in Dauernutzung für die gleichnamige Fernsehsendung ist. Beeindruckend ist es trotzdem.












