Wenn man die Normandie, insbesondere die Küstenabschnitte, besucht, kommt man kaum umhin, Kriegsschauplätzen des Zweiten Weltkriegs zu begegnen. Tatsächlich könnte ich mir keinen besseren Reisebegleiter als Torsten vorstellen, der Bunkeranlagen, Anladeplätze der Alliierten und Soldatenfriedhöfe besser kommentieren und erklären könnte. Ein Historiker im Haus hat schon Vorteile.
Das Grauen ist auch nach all den Jahrzehnten allgegenwärtig und hat die betroffenen Küstenabschnitte wie Omaha Beach so nachhaltig verändert, dass dort an entspannten Urlaub gar nicht zu denken ist.
Deauville war somit eine willkommene Abwechslung. Der morbide Charme dieses Promi-Hotspots (was Deauville früher einmal gewesen sein muss) hat uns wirklich sehr gut gefallen, auch wenn wir zunächst irrtümlicherweise im direkt nebenan gelegenen Trouville gelandet sind. Mondäne Casinos beherbergen in jedem Fall beide Städte – eine Pferderennbahn jedoch nur Deauville. Und die Boutiquen der großer Marken lassen darauf schließen, dass dort die Prominentendichte wenigstens im Sommer zum Filmfestival sehr hoch sein muss.








